Aktuell - THB im Studio - Aufnahmen für neue CD!!!

 

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GUITAR - ROCK - JAZZ - FUSION - EXPERIMENTAL

 

Thomas Hoppler - Gitarre Manuel Bräuner - Drums Peter Vetter - Bass
2008 Deutscher Rock- und Pop-Preis 2008 - "Bester Gitarrist" - "Beste Fusion-Jazz-Rockband"
2009 Veröffentlichung Debut-Album "Home"
 

Es gibt nicht viele Gitarristen, die mühelos eine Brücke zwischen Rock und Jazz schlagen und es gibt auch nicht viele, die musikalische Kreativität spielend mit technischer Raffinesse an ihrem Instrument verbinden. Einer dieser Musiker ist Thomas Hoppler. Der in Süddeutschland geborene und arbeitende Gitarrist lebt für sein Instrument und ist einer von denen, die „...wahrhaft durchdrehen, wenn sie nicht mehrere Stunden täglich am Instrument verbringen“, wie er selbst sagt. Dabei geht es ihm um seine Musik und nicht um Beiwerk. „Mir kommt es darauf an, die Musik selbst sprechen zu lassen. Ich will kein primitives Geschramme mit drei Akkorden, überdeckt von Blendwerk sondern ausgereifte Kompositionen. Wenn dabei technisch schwer zu spielende Passagen entstehen sehe ich es als Herausforderung und übe solange bis es funktioniert!“

Thomas Hoppler ist Autodidakt. Über Jahre spielte er in einer Rockband und produzierte deren Demos und Alben zu Hause im Wohnzimmer. „Da ging es halt eher um Freundschaft und man kannte sich auch schon ewig. Es war eine Sache um Spaß damit zu haben und nicht groß damit heraus zu kommen. Ich denke so viel Potenzial hatte die Band dann auch nicht, und das Interesse der anderen Bandmitglieder an Professionalität und der Produktion unserer Musik beschränkte sich darauf, kurz zum Einspielen der Tracks zu erscheinen und dann mit den Worten: `...du machst das schon...´ wieder zu verschwinden.“

So verlegte der versierte Musiker sein Augenmerk lieber auf die Verwirklichung seiner eigenen Inspirationen. Bis auf das Jahr 1995 gehen die ältesten Ideen auf Home zurück. „Ich hatte ja alles zu Hause, was ich an Equipment brauchte“, erklärt Thomas Hoppler lächelnd, „und bis auf das Schlagzeug konnte ich auch alles selbst einspielen. Die Drumparts habe ich eben programmiert oder Samples verwendet. Dadurch wirkte das Ganze natürlich etwas statisch und nicht sehr lebendig.“ Vielleicht  deshalb hat er sich auch nie an eine breitere Zuhörerschaft gewandt, denn weiter erklärt er: „Ich habe auch mal versucht, die Stücke mit ein paar Leuten zu proben, aber es war keiner davon fähig das Zeug so zu spielen wie ich es mir vorstellte. Gerade der Schlagzeugbereich hat gar nicht funktioniert, also hatte sich das Experiment schon wieder erledigt."

Bis der Gitarrist im Jahre 2004 den Schlagzeuger Manuel Bräuner traf.„Der Thomas war so freundlich, mir und meiner damaligen Band ein Demo zu produzieren. Bei dieser Gelegenheit führte er mir seine Musik vor. Was soll ich sagen: Ich war begeistert!“ erinnert sich der Drummer, der sich daraufhin anbot „...den Songs rhythmisches Leben einzuhauchen, sofern der Thomas das wollte!“ Natürlich wollte der und THB war geboren.

2004 und 2005 bauten sich die beiden ein eigenes Studio in Lahr auf, Living Room Recording, wo nun auch THB probt und aufnimmt und wo seither auch schon einige Demos und Alben regionaler Bands erfolgreich produziert wurden.

Es fehlte aber ein Bassist! Das Fundament!

Über eine Annonce wurde man fündig. „Das war genau das, was ich schon lange gesucht hatte. Da wollte ich mitmachen!“, beschreibt Peter Vetter seine Gedanken, als er Hoppler und Bräuner in deren Studio antraf und die Musik hörte, die man zu zweit als Vorproduktion für ein Album eingespielt hatte. „Ich war im Laufe der Zeit schon Teil vieler interessanter Bands und Projekte, aber das hier war etwas Besonderes!“ Durch Vetter verstärkt begann die Band intensiv zu Proben und sich von Neuem mit ihrem Material zu beschäftigen. 2007 wurde beschlossen, das erste Album nochmals in Trio-Besetzung einzuspielen. Die Aufnahmen dauerten zwei Tage, der Mix wegen der hohen Ansprüche allerdings deutlich länger.

Die Mühe hat sich gelohnt! THB: „Im Grunde sind wir eine typische Live-Band. Diese Eigenschaft haben wir beim Aufnehmen  von „Home“ sehr gut festgehalten. Zudem konnten wir im eigenen Studio ohne Zeitdruck den Aufnahmen den letzen Schliff verpassen“.